Stadtschleuse
Die Stadtschleuse erfüllt auch heute noch eine wichtige Rolle. Sie soll die Hauptschleuse entlasten, die in keinem besonders gutem Zustand mehr ist. Von April bis Oktober werden hier hauptsächlich Sportboote geschleust.


Der Neubau der Stadtschleusenbrücke wurde im Juli 2005 beendet. Während der Bauzeit wurde der Verkehr über eine Behelfsbrücke umgeleitet, die hinterher wieder abgerissen wurde. Das Gebäude im unteren Bild links (heute Steinstraße 40, früher Steinstraße 38) wurde ca. 1901, der hintere Anbau 1904 errichtet und hatte in der Vergangenheit eine wechselhafte Geschichte. In der DDR-Zeit beherbergte es das ehemalige Kinderkaufhaus, wie es umgangssprachlich noch heute heißt. Im Jahr 1996 brannten die oberen Etagen sowie der Dachstuhl vollständig nieder. Die darunterliegenden Wohnungen, die vorrangig von kinderreichen Familien bewohnt wurden, waren unbewohnbar. Nach jahrelangem Leerstand wurde das Gebäude 1999 bis 2001 liebevoll restauriert und stellt jetzt wieder einen ansehnlichen Anblick dar.


Schleusenwärterhäuschen
Anfang November 2005 wurde mit der Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Schleusenwärterhäuschens begonnen, es sollte wieder in seinen Originalzustand versetzt werden. Dieses Bild vom 18.11.2005 zeigt den vorangeschrittenen Verlauf der Restauration des im Jahre 1904/1905 erbauten Hauses, welches in den letzten Jahren stark heruntergekommen war. Erneuert werden musste fast alles, angefangen vom Dach bis zum Schornstein. Selbst die Fassade musste aufwendig neu verklinkert werden. Für dieses Projekt standen 100.000 € zur Verfügung. In dem Häuschen saß einst der Schleusenmeister und kassierte passierende Schiffe, Boote und Flöße. Im Jahr 1900 waren es immerhin ca. 16.000 Schiffe und 1200 Flöße.