Stadthafen
Der alte Stadthafen in Rathenow spielte in seiner Vergangenheit eine große wirtschaftliche Rolle für die Stadt. Heute ist er für Besucher ein guter Ausgangspunkt für lange Spaziergänge und Erkundungstouren. Denn von hieraus kommt man schnell zu weiteren Sehenswürdigkeiten wie dem Weinberg mit Friedhof, der Auferstehungskirche und dem Bismarckturm, dem historischen Kirchberg, dem Platz der Jugend, dem Märkischen Platz oder dem Optikpark. Dabei braucht sich der neu gestaltete Stadthafen als Sehenswürdigkeit mit seinen Schleusenspuckern, der neuen Fußgängerbrücke und einem empfehlenswerten Restaurant nicht verstecken. Nach dem ersten Spatenstich im Januar 2005 wurde der umgestaltete Stadthafen bereits am 21. Juni 2005 feierlich eingeweiht, investiert wurden insgesammt 1,3 Millionen Euro.

Kurz vor Beginn der Laga wurde ein Denkmal in die Kulisse des Rathenower Stadthafens hinzugefügt, ein Denkmal der legendären Schleusenspucker, das vom Göttliner Bildhauer Volker Roth entworfen und angefertigt wurde. Die Schleusenspucker warteten früher im Rathenower Stadthafen auf Lastkähne, um sich beim Be- und Entladen ein paar Taler dazuzuverdienen.